Sonntag, 10. Juni 2012

Salzburger Meisterschaften 2012

Vom 19. - 20.05.2012 fanden am Islandpferdereithof Burghauser in Straßwalchen die alljährlichen Salzburger und Tiroler Landesmeisterschaften statt.
Strahlender Sonnenschein und tolle Pferd-Reiter-Paare auf Oval- und Passbahn sorgten für gute Laune. Besonders freut uns, dass unsere Nordwind-Mädels wieder sehr erfolgreich waren:

Caroline Neudecker gelang mit Hrannar vom Graubachhof ein sauberer Ritt in T3 und V2, sie holte sich den Salzburger Vize-Meistertitel. In der Endausscheidung der Töltprüfung T3 konnte sich Caro auf den 4. Platz vorkämpfen.





Sehr stolz sind wir auf Michaela Moser, die mit ihrer Verdandi vom Vindstaðir ihr erstes großes Turnier bestritt. Die beiden holten sich ein Schleifchen im Viergang V3, Platz 4!




Gratulation!

Donnerstag, 8. März 2012

Tierkommunikationsausbildung

am Miniponyhof Wild und am Reiterhof Mandl
mit Petra Langhauser

Ganzheitliche Tierkommunikation mit Schwerpunkt Pferd

Termine:
Block A: telepathische TK, für Einsteiger:
Kurs 1: 14. – 15.04.2012
Kurs 2: 12. – 13.05.20
Voraussetzung: Keine.

Block B: ganzheitliche TK auf unterschiedlichen Daseinsebenen:
Kurs 3: 22. – 23. 09.2012
Kurs 4: 13. – 14.10.2012
Kosten: 250 Euro pro Kurs.

Zertifikat nach Absolvierung aller 4 Kurse.
Nähere Informationen, Anmeldung und Organisation: www.kinequin.de
Tierkommunikation kann jeder lernen! Als Säuglinge und Kleinkinder kommunizieren wir telepathisch, bevor wir sprechen können.
Alles, was wir je erlebt haben ist in Form von Lichtwellen im Biophotonenfeld um unseren Körper herum gespeichert. Die Kunst der Tierkommunikation besteht darin, die spezifischen Schwingungen dieser Lichtwellen wahrzunehmen und in Bilder, Wörter, Gefühle und Körperempfindungen zu übersetzen.
Innerhalb der Ausbildung werden die telepathischen Fähigkeiten der Teilnehmer ausführlich trainiert und unterschiedliche Kommunikationsmethoden vermittelt.
In Block B wird das telepathische Kommunizieren auf verschiedenen Daseinsebenen, wie der Zellebene, der emotionalen, mentalen, seelischen und der Chakrenebene gelehrt, mit dem Ziel, Ursachen spezifischer Störungen herauszufinden und das Befinden des Tieres mit einfachen energetischen Hilfsmitteln zu verbessern.

Kurs 1 und 2: Allgemeine Tierkommunikation
  • Wissenschaftliche Erklärung der telepathischen Tierkommunikation
  • Aura und Chakren beim Menschen und beim Pferd
  • Finden des inneren Ruhepunkts
  • Entwicklung telepathischer, hellsichtiger, hellhöriger und hellfühliger Fähigkeiten
  • Aktivierung der Spiegelneuronen mit dem ZapGen
  • Regeln und Durchführung der Tierkommunikation
  • Verschiedene Kommunikationswege
  • Tierkommunikation direkt mit Pferden, Katzen, Hasen, Enten und Hühnern
  • Tierkommunikation über Fotos
  • Energetische Schutztechniken
  • Spezielle Themen: die Aufgabe der Tiere, Seelenreise und Karma von Tieren, Tierkommunikation mit verstorbenen Tieren, spirituelle Tiergespräche
  • Übungen für zu Hause


Kurs 3 und 4: Ganzheitliche Tierkommunikation
  • Ursachen von Störungen auf verschiedenen Daseinsebenen
  • Tierkommunikation mit dem Zellgedächtnis, mit den Chakren, mit der emotionalen, mentalen, astralen und seelischen Ebene
  • Pendeln
  • Erstellen einer Ursachenliste mittels Pendel
  • Anwendung von Blütenessenzen
  • Ätherische Öle zur Unterstützung
  • Energetisches Bürsten in Energieflussrichtung der Meridiane
  • Klopfakupressur zum Lösen emotionaler, mentaler und seelischer Blockaden
  • Energetisches Reinigen von Aura und Chakren
  • Praktische Übungen direkt an Tieren, hauptsächlich am Pferd
  • Übungen für zu Hause
  • Zertifikation: Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten und Feedback im gemeinsamen Gespräch
Diese Ausbildung ist für Tierbesitzer, Tierärzte und Tiertherapeuten gedacht, die ihre Fähigkeiten zum Wohle der Tiere privat und beruflich einsetzen wollen. Ganzheitliche Tierkommunikation eignet sich hervorragend als Ergänzung zur Tiermedizin und zu anderen therapeutischen Richtungen.
Tierkommunikation ersetzt keine Behandlung durch den Tierarzt. Es werden keine Diagnosen gestellt, sondern lediglich Informationen aus der energetischen, emotionalen, mentalen und seelischen Erlebniswelt des Tieres empfangen. Die nachfolgenden Hilfestellungen am Tier erfolgen ausschließlich energetisch.
























Portrait: Petra Langhauser
Schon als Kind hatte ich Interesse an „Übernatürlichem“. Ich konnte energetische Wesen sehen und unterhielt
mich mit den Pflanzen in unserem Garten.
Mit dreizehn Jahren erfüllte sich mein großer Traum - ich begann zu reiten. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich
mit Pferden und besitze derzeit einen wunderbaren Isländer.
Nach klassischen Berufsausbildungen wie 6 Semestern Medizinstudium, Musiktherapie, Logopädie und der
Ausübungen des Berufs der Logopädin wandte ich mich 1999 wieder dem energetischen Bereich zu und
absolvierte folgende Ausbildungen:
CranioSacrale Therapie nach Dr. John Upledger, Prana-Heilen nach Master Choa Kok Sui,
Channel- und Heilerausbildung bei Frank Alper, Hellsichtigkeitstraining bei Sascha Gurjewa, Geistiges Heilen
bei Peter Singer, Lösung von Besetzungen bei Ilse Korte, russische Heilmethoden nach Grigori Grabowoi.
Parallel dazu besuchte ich folgende Fortbildungen im Pferdebereich:
Craniosacrale Balance bei Dr. Christina Fritz, Massage und Stresspunktmassage bei Katrin Krammer,
Akupunktmassage nach Penzel, Osteopathie bei Willy Hostens, Tierkommunikation.
Derzeitige Tätigkeit:
Behandlung von Personen und Pferden mit folgenden Schwerpunkten:
  • CranioSacrale Therapie
  • Auflösung emotionaler, mentaler und seelischer Traumen
  • Harmonisierung, Reinigung und Energetisierung der Aura und Chakren
  • Übermittlung von Informationen aus geistigen Ebenen
  • Russische Heilmethoden nach Grigori Grabowoi
  • Bioresonanz mit dem ZapGen
  • Blütenessenzen
  • Tierkommunikation
Kontakt:
petra.langhauser@gmx.at

Dienstag, 14. Februar 2012

Kurs mit Herdís Reynisdóttir

Vom 11. – 12. Februar fand auf der neuen, großzügigen Anlage von Toni Amend das Kurswochenende mit Herdís Reynisdóttir statt. Herdís ist Holar-Absolventin, renommierte Zuchtrichterin und Mitglied des Feif Education Comittees.

Tonis neuer Hof ist voll ausgestattet: schöne Stallungen, große Reithalle, Springplatz, der voraussichtlich als Ovalbahn benutzt wird, Koppeln, Schrittmaschine und sogar ein Pferdesolarium. Die eine oder andere Idee für Adaptierungen und Umbauten hat Toni dennoch. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl und willkommen.

Caro und Jan nahmen mit Prinsessa und Embla an diesem Kurs teil, Lena und Chris spontan auf zwei schicken Leihpferden.

Es wurden zwei Einzeleinheiten am Samstag und eine größere Einzeleinheit am Sonntag in der Reithalle absolviert. In der ersten Kurseinheit stellte man sein Pferd vor, wobei Herdís von Anfang an ganz individuell auf jedes Pferd-Reiterpaar einging. Mit unterschiedlichen Methoden, wie Bodenarbeit, gerittenen Wendungen und Seitwärtsgängen zeigte sie, wie man Durchlässigkeit und Leichtrittigkeit erreichen kann. Mit einem „aktiven Sitz“ sollte die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter noch besser unterstützt werden.
Neben den 3 Kurseinheiten mit Pferd, hielt Herdís einen anschaulichen Vortrag über Biomechanik, wobei sie für alle Fragen gern zur Verfügung stand. Ihr enormes Fachwissen und ihre Gabe, dieses Wissen sympathisch zu vermitteln, ließen diesen Kurs zu etwas ganz Besonderem werden.

Danke auch an Toni, der diesen tollen Kurs organisierte und seine neue Anlage zur Verfügung stellte! Die URG Nordwind freut sich auf weitere gute Zusammenarbeit!



Jan mit Embla:


































Caro und Prinsessa:
































Lena:



























Chris:


Freitag, 26. August 2011

Salzburger und Tiroler Meisterschaften 2011

















Vom 20. - 21.08.2011 fanden am Islandpferdereithof Burghauser in Straßwalchen die Salzburger und Tiroler Landesmeisterschaften statt.
Bei sommerlich heißen Temperaturen zeigten Reiter von Salzburger Vereinen, anderen Bundesländern, Deutschland und Slowenien ihre Leistungen. Wie immer garantierte das Team um Gerhard Ledl einen reibungslosen Ablauf, viele begeisterte Zuschauer sorgten für ausgelassene Stimmung.
Ledl entschied trotz kleiner Starterzahl das Turnier zu veranstalten. Das Ausrichten solcher Sport-Veranstaltungen hilft sicher, das Islandpferd in Salzburg populärer zu machen und das Geschehen ums Islandpferd noch weiter wachsen zu lassen. Die Qualität in Sport- und Freizeitklassen hat deutlich zugenommen, für Turnierneulinge bzw. –einsteiger gab es die Möglichkeit, in lizenzfreien Bewerben Turnierluft zu schnuppern.


Besonders freut uns, dass unsere Nordwind-Mädels sehr erfolgreich waren:



Caroline Neudecker gelang mit Hrannar vom Graubachhof ein sauberer Ritt in T3 und V2, sie holte sich Bronze in der Viergang-Meisterwertung. In der Endausscheidung der Töltprüfung T3 konnte sich Caro mit einer Note von 6,17 auf den 2. Platz vorkämpfen.


















T3 Endausscheidung:
2. Platz Caroline Neudecker [URG Nordwind (S)] - Hrannar vom Graubachhof 6,17

LANG 6,0 - 6,5 - 6,5 - 6,0 - 7,0 = 6,33

TEMP 6,0 - 6,0 - 6,0 - 6,5 - 5,5 = 6,00

SCHN 6,0 - 6,5 - 6,5 - 5,5 - 6,0 = 6,17


Lena Wieland holte sich in der Endausscheidung der Viergangprüfung V2, mit einer Traumnote von 6,27 Punkten, den 3. Platz. Mit ihrem Glampi vom Simonhof erhielt sie sogar zweimal die Einzelnote 7,0 für Galopp!


















V2 Endausscheidung:
3. Platz Magdalena Wieland [URG Nordwind (S)] - Glampi vom Simonhof 6,27
TÖLT 5,5 - 6,0 - 6,0 - 6,0 - 5,5 = 5,83
TRAB 6,5 - 6,0 - 6,5 - 6,0 - 6,5 = 6,33
MITT 6,0 - 6,5 - 6,5 - 6,5 - 6,5 = 6,50
GALO 6,5 - 6,0 - 7,0 - 7,0 - 6,5 = 6,67
TÖLT 6,0 - 5,5 - 6,5 - 5,5 - 6,5 = 6,00

Dienstag, 30. November 2010

Vortrag: Tierkommunikation und craniosacrale Harmonisierung

Am Sonntag, den 15. August 2010 fand am Gut Altentann in Henndorf die erste von Nordwind geplante Veranstaltung statt. Petra Langhauser hielt einen Vortrag über ihre Arbeit der Tierkommunikation und craniosacralen Harmonisierung beim Pferd. Petra machte diese Ausbildung in Form von verschiedenen Kursen zuerst für Menschen, aber nachdem sie selbst begeisterte Reiterin ist, kam ihr schnell der Gedanke ihre Fähigkeiten auch beim Pferd auszuüben.

Tierkommunikation ist eine telepathische Kommunikation. Vorstellen kann man sich diese Art der Kommunikation wie ein verstärktes „Bauchgefühl“. Ich denke jeder von uns hatte schon mal das eine oder andere Erlebnis, wo man einen bestimmten Menschen gedacht hat und dieser im selben Moment anruft, oder auf einmal unerwartet vor der Tür steht. Diese telepathischen Fähigkeiten werden bei der Tierkommunikation durch Schulung und intensive Übung weiter ausgebildet und verfeinert.



Petra erklärte uns die Funktion des dritten Auges. Dieses Auge befindet sich bei allen Lebewesen in der Mitte der Stirn, und dieses unsichtbare Organ ermöglicht einem das Sehen in eine unsichtbare Welt und deren Kräfte. So genannte Chakren gibt es am ganzen Körper verteilt, aber das wichtigste ist das dritte Auge. Bei den Hindus und bei den Buddhisten dient dieses dritte Auge als Spiegel der Seele. Die Inder symbolisieren das dritte Auge mit dem aufgeklebten Fleck.





(Hier ein Link zu einem kleinen Film über das dritte Auge



Menschen mit dieser Fähigkeit sehen ihre Information in Form von Wellen, die in Bildern übertragen werden, denn jedes Tier und jeder Organismus besteht aus Wellen, erklärte Petra. Natürlich können sie auch die Gefühle wahrnehmen, die der jeweilige Organismus fühlt. Sie erhalten die Information. Aufgrund der Wellen können die Gefühlsregungen über weite Distanzen geleitet werden.
Petra macht diese Art der Unterhaltung vorrangig mit Hunden und Pferden. Dafür benötigt sie lediglich das Alter und den Namen des Tieres mit dem sie Kontakt aufnehmen soll. Die Besitzer können somit ihrem Tier Fragen stellen. Wir durften dies natürlich auch alle ausprobieren und somit befragte jeder von der Gruppe seinem Pferd.

Petras zweiter Arbeitsbereich beschäftigt sich mit der craniosacralen Harmonisierung. Dabei geht es darum, dass die Flüsse der Gehirnflüssigkeit (Liquor) zum Beispiel durch Verletzungen (zB. Kastrationsnarben) blockiert sein können. An der Stelle der Blockade stoppen die Energien und können somit Unbehagen, Verspannungen oder Ängste auslösen. Petra stellte uns auch noch ein paar Erfahrungsberichte vor, die von Problemen von Pferden handelten, die sie aufgrund der Kommunikation lösen konnte.

Die Meinungen über diese Art der Kommunikation gehen sehr weit auseinander, dennoch war es sehr interessant einen „live“-Einblick in die Arbeit von Petra zu bekommen und seinem Tier ein paar Fragen zu stellen. Ich denke, dass es vielen Besitzern hilft einmal ein paar Dinge anzusprechen, bzw. sich von der Seele zu reden. Somit kommen einem neue Ideen oder man geht wieder anders auf sein Tier zu, weil man sich intensiver mit diversen Problemen oder Erlebnissen beschäftig hat.



Im Namen der URG Nordwind und der Teilnehmer bedanke ich mich sehr herzlich bei Petra Langhauser und der Familie Wehrle!

Lena Wieland

Dienstag, 7. September 2010

OSI Grenzdyck

Vom 13. bis 15. August 2010 fand das allseits beliebte OSI, am Islandpferdehof Grenzdyck, veranstaltet von Cilli Beuse statt.

Nicht nur der Wettergott war – bis auf die letzten Stunden des Finaltages – gnädig, auch die Stimmung war grandios und das bekam auch jeder Teilnehmer zu spüren.
Insgesamt reisten rund 240 Starter nach Sonsbeck an, und stellten sich den unterschiedlichsten Bewerben. Von der Sport- bis zur Freizeitprüfung, und auch die „Spaßbewerbe“ wurden hautnah miterlebt.
Zu meinem Erstaunen war ich auch nicht die einzige Österreicherin die an den Start ging, Reinhard Loidl, vom Islandpferdehof Marchegg brillierte mit seinem Hengst Kolfinnur von Marchegg in der T3.

















Aufmarsch aller Teilnehmer: Die ganze Ovalbahn war übersäht mit Reitern von Nah und Fern und als kleines Dankeschön verteilten die Helfer vom OSI Tassen für jeden Teilnehmer die mit dem Grenzdyck Logo bedruckt waren. Ich finde das war eine sehr nette Idee.















Aufbruch zum berühmten „Paarviergang“ welcher gewertet wird wie ein normaler Viergang und zusätzlich gibt es Preise für die schönsten Kostüme. Man reitet immer Paarweise auf der Bahn und die vier Aufgabenteile werden dann aufgeteilt gezeigt, jeder muss zwei Aufgabenteile übernehmen. Das Spektakel findet immer Samstag abends statt und ist jedes Jahr wieder ein besonderes Spektakel und auf jeden Fall die Erfahrung wert mal teilgenommen zu haben.

Ich freue mich schon auf das nächste Turnier hier in Deutschland, die NRW – Meisterschaften in Hagen vom 27. – 29. August.


Caroline Neudecker
Nettersheim, am 21. August 2010
Fotos: Jan Widdau, Brigitte Käuper

Donnerstag, 19. August 2010

ÖJM 2010 Lena Wieland

Meine Eindrücke von den ÖJM 2010...

Von 25.-27. Juli 2010 fanden am Gut Pöllndorf in Weistrach die diesjährigen österreichischen Jugendmeisterschaften statt. Da dies für mich die letzten Jugendmeisterschaften waren, habe ich dieses Turnier sehr genossen. Aufgrund vieler positiver Eindrücke und netten Mitstreitern und Helfern herrschte eine sehr angenehme Turnierathmosphäre.

Am Donnerstag reisten Familie Höller und ich bei sehr heißen Temperaturen an und fühlten uns sofort wilkommen. Die Unterbringung, speziell die meines Allergikers, ließ keine Wünsche offen! Nach dem Nennen und Verstauen der Sachen wurden die Pferde auf der Ovalbahn getestet. Währenddessen wurden am Turniergelände noch die letzten Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen.

Das Turnier begann am Freitag mit dem Freestyle. Den Tag verbrachten wir unter dem Zelt und verfolgten die Bewerbe. Am Abend, während der PP1, wurden wir von einem sehr heftigen Gewitter überrascht. Es schüttete wie aus Kübeln. Die Weistracher waren auf den Wetterumbruch jedoch gut vorbereitet und so wurden in der Nacht noch Gummimatten zu den Stallzelten gelegt, um ein "matschig werden" des Bodens zu verhindern.

Samstag war ein windiger und verregneter Tag, aber mit guter Kleidung und unter dem Casco-Zelt der Familie Höller ließ es sich gut aushalten. Aufgrund der Wetterlage platzierten die Richter ihre Autos an der Ovalbahn, um die Punkte im Trockenen vergeben zu können, nachdem die Richterzelte dem Wetter nicht mehr standhalten konnten.

Am nächsten Tag war der Wettergott wieder gnädig und es herrschteSonnenschein. Somit wurde für einen schönen Aufmarsch aller Teilnehmer und der Meisterehrung gesorgt.

Besonders gut gefiel mir, dass es sich der IRC Weistrach zur Aufgabe gemacht hat, Preise für die Meister und die besten fünf Dreiergruppen der Stübben-Trophy aufzutreiben.

Eine Besonderheit des Turnieres waren auch noch die Lizenz-freien Bewerbe, die es den Turniereinsteigern ermöglichten, Turnierluft eines solchen Events zu schnuppern, was - wie ich finde - eine sehr gute Idee war.

Schade jedoch ist, dass es in diesem Jahr keine Meisterwertung imFreestyle mehr gibt, da ich ihn als vollwertige Prüfung sehe, die einem mehr an Vorbereitung abverlangt, als so manch anderer Bewerb.

Ich würde mir sehr wünschen, wieder einmal an einem Turnier am Gut Pöllndorf an den Start gehen zu können, da mir dieses Turnier wirklich sehr gut gefallen hat.

Ich danke dem Veranstalter und seinem Team für ein sehr gelungenes Turnier,
Lena Wieland










Donnerstag, 5. August 2010

Vortrag: Petra Langhauser-URG Nordwind

Thema: Tierkommunikation und Craniosacrale Harmonisierung.
Petra wird uns am Beispiel Pferd einen Einblick in ihre Arbeit geben. Wir werden erfahren wie diese Arbeit funktioniert, was sie bewirkt und welche Erfolge sie bisher damit erzielen konnte. Stattfinden wird der Kurs bei jedem Wetter in Henndorf am Gut Altentann der Familie Wehrle.
Datum: 15.08.2010
Uhrzeit: 17:00
Ort: Hof 29, 5302 Henndorf am Wallersee
Anmeldung unter: Lena Wieland lena@thokki.com oder 0664/44 67 326
Unkostenbeitrag: 5€ pro Teilnehmer
Über zahlreiches Erscheinen und einen interessanten Nachmittag freut sich die
URG Nordwind

Dienstag, 3. August 2010

Fortbildung mit Einar Ragnarsson

Am 17. und 18. Juli 2010 trafen sich Ausbilder und interessierte Reiter zu einer Fortbildung mit Einar Ragnarsson am Islandpferde Reithof Burghauser in Straßwalchen.

Thematisiert wurde das Reiten aus der Sicht des Richters und des Trainers. Am Samstag begannen wir den Kurs um 09.00 mit der Theorie über die Leitgedanken und Beschreibung der Gangarten Trab, Galopp und Tölt. Einar hielt dazu einen Vortrag über die Benotung der Gänge und unterlegte dies mit beispielhaften Fotos. Er erklärte uns auch viel darüber, wie er als Trainer handeln würde und was man als Trainer beim Unterrichten beachten sollte.

Nach der Mittagspause, in der sich einige von uns noch mit Einar über Jungpferdearbeit und bestimmte Turniersituationen unterhielten, ging es dann mit den ersten praktischen Reitvorstellungen los. An diesem Nachmittag waren die Viergänger an der Reihe.

Einige von uns stellten ihre Pferde einzeln auf der Ovalbahn vor, so wie wir es am Turnier auch machen würden. Dabei erklärte uns Einar welche Noten wir warum bekommen hätte und was wir anders machen sollten um bessere Noten zu bekommen. Außerdem gab er uns Trainingstipps, wie wir unsere Pferde verbessern bzw. trainieren sollten. Die anderen Teilnehmer waren natürlich auch in der Bahn um alles genau beobachten und mit besprechen zu können.
Am Sonntag ging es gleich in der Früh mit den Fünfgängern wieder auf der Ovalbahn weiter. Zwei Reiter zeigten uns ihr Können und nach den ersten eigenen Passlängen unterstütze Einar die Reiter um noch bessere Längen zu erreiten. Danach war dann wieder Theorie im Reiterstüberl angesagt. Diesmal ging es, passend zum Vormittag, um den Rennpass. Später machten wir noch eine Videoanalyse des vorherigen Tages und besprachen noch einmal die Pferde und Einar beantwortete eventuelle Fragen zu den eigenen oder anderen Pferden.


Es war sehr spannend, einen Einblick ins Richten zu erhalten, da es häufig schwierig ist eine Erklärung der Notengebung am Turnier zu bekommen. Ebenfalls interessant war nicht nur die Leitgedanken zu lesen, sondern auch die Hintergründe, warum es zu den Noten kommt, dazu erklärt zu bekommen und zu diskutieren wie die Leitgedanken verbessert werden könnten, bzw. auf was mehr Wert gelegt werden sollte.

Lena Wieland

Montag, 19. Juli 2010

Horst Kurs

Vom 9. bis 11. Juli fand in Roderath, auf der Bahn des IPN, ein Kurs mit IPZV Bundestrainer Horst Klinghart statt.

Freitag Nachmittag reisten wir bei sehr heißen Temperaturen an. Gleich nach der Begrüßung und ein paar auflockernden Sprüchen des Bundestrainers begannen wir in Gruppen die Pferde auf der Ovalbahn vorzuzeigen. Die insgesamt 13 Kursteilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Bevor wir losritten, befragte Horst uns zu den Pferden über Abstammung und Alter.

Jeder konnte sein Pferd in Ruhe abreiten, dann wurden alle Gänge vorgeritten. Horst machte sich zu allem Notizen, auch zu einzelnen Problemen, wie Sitzfehler usw... Nach der ersten Einheit fand eine ausführliche Besprechung statt.

Am nächsten Morgen ritten wir in denselben Gruppen erstmals auf dem Viereck und arbeiteten an unserem Sitz und der Einwirkung. Dabei blieb Horst sehr konsequent, so dass sich die gemachten Fehler nicht mehr einschleichen konnten.
Nach dem Mittagessen war dann Theorie angesagt. Wir beschäftigten uns mit Themen wie dem Reiten von langsamen Tölt und dem Tempo erhöhen, und auch über Galopp und dessen Verbesserung. Dabei machte Horst den Vorschlag, am Nachmittag die Pferde frei springen zu lassen und somit die Pferde zu verbessern, zu lockern und auch um Abwechslung und neue Ideen in die Arbeit mit unseren Pferden zu bringen.
Das Dressurviereck wurde in der Hälfte abgeteilt und dann mussten wir verschiedenste Hindernisse heranschaffen. Alles kam zum Einsatz - Kavaletti, Bodenstangen und auch Sitzbänke. Ziel war es, einen möglichst "unordentlichen" Parcours zu erstellen um den Pferden höchste Konzentration abzuverlangen. Diese Einheit war von der Anstrengung für die Pferde her nicht zu unterschätzen - und wurde daher mit vielen kleinen Pausen unterbrochen bzw. durfte nicht zu lange dauern.

Jeder Kursteilnehmer kam einzeln mit seinem Pferd in das abgeteilte Viereck und führte sein Pferd über alle Hindernisse. Dann wurde das Pferd darüber getrieben - und je nach Möglichkeit des Pferdes wurden die Hindernisse höher gestellt.
Dabei erklärte Horst sehr genau, was sich in den jeweiligen Pferden abspielt - ob es zum Beispiel bei den ersten paar Runden den Kopf während des Springens hochriss oder sich nach und nach eine bessere Taktik entwickelte, das Pferd selbstbewusster wurde und sich der Kopf beim Sprung nur mehr kaum bis gar nicht nach oben bewegte. Außerdem erklärte Horst, dass die Pferde anfangs noch übereilt über die Sprünge, dann mehr oder weniger gut sprangen - und, dass sie sich mit besser werdender Technik auch immer mehr Zeit beim Absprung ließen - das Gesagte konnte man im Übrigen auch sehr gute beobachten.

Ein "Zeitlassen" beim Absprung ist auch deshalb gut, weil das Pferd in diesem Moment die gesamte Oberlinie streckt, dabei aber nie hinter den Zügel kommen kann, wie es beim Reiten passieren kann. Vorallem durch die kompetenten Erklärungen von Horst wurde dies eine hochinteressante und sehr aufschlussreiche Einheit.

Als die jeweiligen Pferde mit dem Springen fertig waren, wurden sie noch rasch gesattelt und auf der Ovalbahn oder Passbahn vorgeritten. Bei jedem Pferd konnte man deutlich eine lockere Schulter, einen entspannteren Rücken und auch mehr Laune beim Laufen erkennen.

Am Abend saßen wir noch lange zusammen und tauschten unsere Erfahrungen aus. Natürlich wurde über dieses und jenes im deutschen und österreichischen Reitsport gequatscht.

Sonntags starteten wir aufgrund der vorhergesagten Hitze schon früh am Morgen mit den Reiteinheiten.Wieder ging es auf das Dressurviereck, wo an den Sitzfehlern vom Vortag und der Durchlässigkeit der Pferde weitergearbeitet wurde. Die Lektionen begannen immer mit Bodenarbeit, die Pferde sollten am Boden zum Übertreten lassen der Hinterhand animiert werden, die Vorhand sollte möglichst nahe beim Menschen bleiben.

Diese Übung diente nicht nur dem Übertreten der Hinterhand, sondern ist auch gleichzeitig eine Gehorsamsübung. Außerdem wurden die Pferde auch vom Boden aus gestellt, um die Sensibilität der Zügeleinwirkung zu erhöhen - das Pferd sollte dem Zügel folgen. (Das gleiche dann noch vom Pferd aus).

In der letzen Einheit am Nachmittag ging es dann wieder auf die Ovalbahn, wo wir die Pferde sehr individuell an den jeweiligen Problemen gearbeitet haben.

Der Kurs war nicht nur sehr lehrreich, sondern auch besonders motivierend - sowohl das Reiten, als auch die Theorie machten großen Spaß. Mit Ideen und Tipps, wie wir die Pferde weiterarbeiten sollen, wurden wir in den Sonntagabend entlassen.

Caroline Neudecker, Nettersheim

Dienstag, 15. Juni 2010

Salzburger Meisterschaften

Liebe Vereinsmitglieder und Pferdefreunde,

von 4. bis 6. Juni fanden in Straßwalchen, am Reithof Burghauser bei herrlichem Wetter die Salzburger und Tiroler Meisterschaften im Islandpferdesport statt. Mit Stolz darf ich verkünden, dass auch eine Starterin der URG Nordwind am Start war und unser junger Verein damit schon gute Erfolge verbuchen darf.
Lena Wieland, die mit ihren beiden Pferden Assa vom Burghauserhof und Glampi vom Simonhof am Start war, zeigte mit beiden Pferden eine tolle Leistung.
In der Meisterschaftswertung um den Titel Salzburger Meister im Viergang konnte sie mit Glampi den zweiten Platz erreiten und somit ist sie, mit nur drei Hundertstel Rückstand zur Erstplatzierten, Salzburger Viezemeisterin im Viergang. Ein weiterer großer Erfolg war der Sieg im Freestyle mit ihrer Stute Assa, mit der Endnote von 6,17 Punkten.














Lena und Glampi





Es war ein tolles und spannendes Turnierwochenende bei sommerlichen Temperaturen. Danke an den Veranstalter und wir freuen uns schon aufs nächste Mal.













Jan, Assa, Lena und Glampi, Caro




Vorsitzende des Vereins URG Nordwind
Caroline Neudecker

Samstag, 17. April 2010

Caro und Jan in Grundafjörður (Westisland)

Beritt und Beschlag auf Island

Nun sind wir, Jan und ich schon seit eineinhalb Monaten hier in Island und es hat sich eine ganze Menge getan auf dem Hof Naust, wo Hallur und Illugi Palsson ihre Pferde züchten. Naust befindet sich auf der Halbinsel Snæfellsnes in der Nähe von Grundafjörður in Westisland.

Die Tage nach unserer Ankunft begannen damit, den leerstehenden Stall auf Vordermann zu bringen - immerhin stand der einige Zeit leer. Als alles bezugsbereit war, ging es darum, die Herde, die ca. 3 Kilometer entfernt auf riesigen Feldern verstreut war, in ein vorbereitetes Paddock zu treiben.




















Viele pferdeinteressierte Nachbarn und Freunde kamen, um zu helfen und die Pferde zu begutachten. Mit Jeeps und Pick-ups fuhren wir los - bei der Herde angekommen, begannen Jan, ich und einige Helfer die Herde in die richtige Richtung zu treiben. Die anderen Helfer in den Autos mussten warten und – wenn die Herde am richtigen Weg war - so schnell wie möglich hinterher. Alle mussten sehr schnell reagieren, um den Bereich, für den jemand verantwortlich war, zu überwachen. Wir hatten Glück und alles ging ziemlich schnell, da einige ältere Pferde aus der Herde gut reagierten und den ihnen bekannten Weg heim nach Naust gleich fanden. Spannend zu sehen war, dass die Pferde ein Stück am Meer entlang mussten, um nicht durch den Hof des Nachbarn zu laufen. Es war ein unvergesslicher Anblick, als die Riesenherde mit ca. 45 Pferden am Strand entlang galoppierte. Ein Pick-up wartete schon am Hof und versperrte die Straße, damit die Pferde in die Hofeinfahrt und weiter ins Paddock liefen. Als sich die Pferde beruhigt hatten, wurde erstmal ein Kaffee getrunken und es war gar nicht so einfach, alle Leute bei Hallur in der Küche und im Wohnzimmer unterzubringen. Da wurde dann über die Pferde, über die Reiterei und Zucht philosophiert. Wir verstanden natürlich nicht alles Isländisch, lernten aber auch schon ein paar sehr nette „Pferdeleute“ hier kennen. Und zu unserer Überraschung machten wir die Bekanntschaft einer ersten Deutschen, die bei einem Hof ganz in der Nähe arbeitet!


Nach dem Kaffee gingen wir dann alle raus, um die Pferde zu sortieren - die, die zum Beritt oder Einreiten da bleiben sollten, wurden in die frisch vorbereiteten Boxen getrieben. Bevor dann der Rest der Herde wieder auf die Wiese kam, wurden einigen Pferden von Jan und Illugi die Hufe geschnitten und gefeilt. Anschließend öffneten wir das Paddock und die Pferde wussten, dass sie wieder zurück auf die Wiese durften und stürmten weg. Nach und nach verabschiedeten sich dann auch Freunde und Nachbarn und ein ereignisreicher Tag ging zu Ende.


Die nächsten Tage bestanden hauptsächlich darin, die Pferde alle mal raus zu holen und anzubinden, die älteren auch schon zu satteln und auszuprobieren. Wobei sich das mit dem Einfangen einfacher anhört, als es tatsächlich war. Die Pferde stehen immer zu zweit in den Boxen und kennen menschlichen Kontakt nur kaum bis gar nicht. Man musste sowohl ruhig und gelassen sein, als auch schnell reagieren, um den Pferden so wenig Stress wie möglich zu machen.


Mit den 4- 5- und 6- jährigen Pferden begannen wir mit der Ausbildung von vorn - wobei ein paar von ihnen letztes Jahr schon mal mit drinnen waren und ein bisschen Longearbeit bereits kannten. Eine kleine Halle in der Größe eines Roundpens steht uns zur Verfügung, auch ein Reitplatz und natürlich ein wunderschönes Ausreitgelände, entlang am Meer und rund um den Berg, an dessen Fuß der Hof von Hallur steht.


Die Pferde die ersten paar Male raus zu holen, war nicht einfach - allerdings hatten sie in den folgenden Tagen schnell Vertrauen gefasst und alles funktionierte mit jedem Tag besser. Ich versuchte, mir besonders für die Jungen auch viel Zeit zu nehmen, um sie zu putzen und zu berühren, aber auch beim ersten Satteln, damit sie die Möglichkeit hatten, diese Dinge alle stressfrei zu lernen. Die Älteren haben Jan und ich auch das erste Mal drinnen geritten, um über ihre Reaktionen Bescheid zu wissen und mehr über ihren Ausbildungsstand zu erfahren - mittlerweile versuchen wir natürlich alle Pferde so viel wie möglich draußen zu arbeiten.
Nach über 6 Wochen können wir zufrieden zurückblicken, wir haben bei allen Pferden schon viel erreicht und jedes für sich entwickelt sich sehr schön. Mit den Jungen beginnen wir schon viel draußen zu reiten und sie zeigen alle Gänge und haben angenehmes Temperament.
Nun haben wir mittlerweile 15 Pferde zu arbeiten, 13 von Hallur und Illugi und 2 von Bekannten, die wir einreiten. Neben der ganzen Arbeit mit den Pferden gibt es für uns auch genug rund ums Pferd zu tun, Jan ist hier außerdem als Hufschmied tätig, und er hat auch schon einige Pferde beschlagen. Zum einen ist er für alle Berittpferde zuständig und es hat sich natürlich schnell herumgesprochen, dass ein ausgebildeter Hufschmied in Grundafjördur arbeitet - das hat schon viele neugierige Leute aus der Umgebung angelockt, die sich Jans Werke Vorort ansehen und ihn dann auch prompt gebeten haben, doch auch gleich ihre Pferde zu beschlagen.
























Durch die Bank sind alle Leute sehr zufrieden mit Jans Arbeit, in Island ist es außerdem nicht so einfach, einen guten Hufschmied zu finden. Viele Leute beschlagen ihre Pferde selber, oder lassen sie von Bekannten beschlagen. Häufig haben sie auch selbst ein paar Beschlagsutensilien. Ein Amboss ist allerdings hier in der Gegend eine Rarität und Jan konnte zum Glück durch Kontakte einen ausleihen. Es ist in Island üblich, dass sich die Pferdebesitzer die Eisen (und Stollen, Platten, etc.) selbst kaufen und dem Hufschmied als Material beistellen. Dadurch wird der Beschlag dann günstiger, wobei allgemein die Preise für das Beschlagen eines Pferdes in Island deutlich niedriger sind, als am Festland. Man muss also vom Equipment oft Kompromisse eingehen und sich selbst zu behelfen wissen - die ersten Tage wurden die Eisen in Ermangelung eines Ambosses eben auf einer Ackerschiene zurechtgebogen…
Wir sind froh, diese Erfahrungen in Island zu machen, es ist ein absolutes Traumland für alle Islandpferdefans, die Menschen sind so gastfreundlich und die Diskussionen auf Isländisch werden immer einfacher für uns. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Monate voller reiterlicher und anderer Abenteuer.


Isländische Grüsse
Caro & Jan

Sonntag, 13. Dezember 2009

Kurswochenende mit Haukur Tryggvason

Vom 05. – 06. Dezember fand in Stadl Paura das Kurswochenende mit Haukur Tryggvason statt. Haukur ist Holar-Absolvent, derzeitiger Vize- Weltmeister in der Fünfgangkombination und isibless-Reiter des Jahres 2009.












Haukur mit Baltasar vom Freyelhof F1 B-Finale WM 2009



Die erste Kurseinheit begann für die Teilnehmer mit einem kurzen Vorzeigen und Vorstellen ihrer Pferde. Haukur beobachtete und machte sich Notizen zu den einzelnen Reiter-Pferdepaaren. Anschließend setzte er sich selber auf die Pferde, um einen noch besseren Eindruck von ihnen zu bekommen.
In den drei darauf folgenden Einheiten konzentrierte sich der Unterricht vorwiegend auf korrekt gerittene Wendungen. Die Pferde wurden immer wieder, entweder über Vorhandwendungen, oder über Seitwärtstreten auf kleiner Wendung, bei starker Stellung gearbeitet. Ziel war, eine korrekte Biegung und dadurch eine aktive Hinterhand zu erarbeiten. Aus dem Übertreten sollte eine Volte werden, bei der sich die Pferde sauber um den inneren Schenkel bogen und dabei gut gestellt wurden. Daraus entwickelte sich Tölt oder Trab auf einer Wendung, wobei immer darauf acht zu geben war, dass das Pferd die Hinterhand richtig einsetzt und die Biegung erhalten bleibt - die Pferde sich also auch in der höheren Gangart weiterhin gut um den Schenkel bogen. Durch das aktive Einsetzen der Hinterhand begannen die Pferde immer mehr, sich bei schöner Form selbst zu tragen, und wurden leichter in der Hand.
Der Unterricht von Haukur war sehr interessant und anspruchsvoll. Ein Dankeschön gilt auch Fritzi Steyrer, die diesen tollen Kurs organisierte!

Caro mit Hrannar
Foto-Quelle: Fritzi Steyrer
Caro mit Thokki und Lena mit Glampi
Foto-Quelle: Fritzi Steyrer

Freitag, 27. November 2009

Jugendkaderkurs mit Anton Páll Níelsson

Vom 21. – 22. November fand am Josefihof in Liezen der erste Jugendkaderkurs der Kursreihe mit Anton Páll Níelsson statt. Anton ist Gestütsleiter in Fet, war heuer Co-Trainer der isländischen WM-Mannschaft und gab jahrelang seine Erfahrung mit Pferden als Ausbilder in Holar weiter.
















Quelle: www.fet.is



Mit guten Deutschkenntnissen und fachlicher Kompetenz führte er die elf Kadermitglieder in das Basiswissen verschiedener Lektionen ein. Dabei wurde vor allem durch Bodenarbeit an Respekt, aber auch Durchlässigkeit der Pferde gearbeitet. Später wurden die Pferde auf Wendungen gymnastiziert und Übungen wie Biegestop und Seitwertsgänge geübt.
Neben den insgesamt 4 Kurseinheiten mit Pferd, wurde auch das Video „On Horseback“ von Eyjólfur Ísólfsson gezeigt und besprochen. Anton, der beim Dreh des Videos assistierte, hatte für Fragen immer ein offenes Ohr.
Mit diesem Kurs wurde eine Arbeitsbasis für die noch folgenden geschaffen und so hat jeder Teilnehmer seine „Hausaufgaben“ bis zum nächsten Mal zu machen.

Es waren folgende ReiterInnen aus dem A, B und C Kader vertreten: Lena Wieland, Steffi Willheim, Ida Zoglmann, Hannah Meisel, Vanessa Kirchmayer, Hannah Chmelik, Julia Jesernik, Birgit Mandl, Michi Schwandl, Paul Obrovsky und Mayara Gerevini

Durch gute Organisation konnte an den zwei Tagen das bestmögliche Lernziel erreicht werden, ohne dabei Pferd oder Reiter zu überfordern. Die Verpflegung und die Pferdeunterbringung waren perfekt. Ein großer Dank gilt der Familie Mandl für die kostenlose Nutzung der Anlagen und Nelly Auer und Toni Amend für die Planung!

Donnerstag, 13. August 2009

2x Silber und 2x Bronze!

2x Silber und 2x Bronze, eine tolle Leistung der österreichischen ReiterInnen, war doch das Raunen über die geschrumpfte Mannschaft nicht zu überhören. Die Salzburger Nachrichten schreiben über Lucia Kochs Silbermedaille:

"Aufregung um „Wunderpferd“ von Lucia Koch
Spekulationen. Silbermedaille für Lucia Koch und ihren „Jarl“ bei der WM der Islandpferde. Jetzt gibt es wilde Gerüchte um den Verkauf des Hengstes.

Gold schien möglich, die Silbermedaille im Viergang (V1) ist es geworden. Lucia Koch und ihr Ausnahmepferd Jarl frá Midkrika hielten bei der Islandpferde-WM in Brunnadern (Schweiz) dem Druck stand und erfüllten die Erwartungen. Koch startet für den Reiterhof Burghauser in Straßwalchen.
Die dezimierte österreichische Mannschaft – WM-2007-Bronzemedaillengewinner Piet Hoyos fehlte wegen einer Verletzung seines Pferdes Kvistur ebenso wie Rennpassspezialist Trausti Oskarsson – übertraf die Erwartungen. Mit gleich drei Medaillen (ein Mal Silber, zwei Mal Bronze in den Passbewerben) schoss die junge Niederösterricherin Hannah Chmelik den Vogel ab. Piet Hoyos, der Präsident des Österreichischen Islandpferdeverbandes: „Wir können sehr zufrieden sein.“
Dennoch: Nicht ein sportliches Thema, sondern der mögliche Verkauf von Jarl war das Topthema der WM. Koch hatte den Hengst 2007 um kolportierte 320.000 Euro erstanden. Angeheizt durch einen Eintrag im Internet (www.eidfaxi.is) mit dem Koch-Zitat: „Ja, Jarl wird nach der Weltmeisterschaft zu verkaufen sein“, gingen die Wogen hoch.
Der bereits über die Bühne gegangene Verkauf des Reiterhofs der Familie Koch in Ottnang bei Vöcklabruck gab den Gerüchten zusätzlich Nahrung. Weder Lucia Koch, noch ihre Mutter Monika wollten gegenüber den SN dazu etwas sagen. Auf ihrer Homepage (www.luciakoch.at) heißt es in einem Eintrag im WM-Tagebuch: „Mir und meiner Familie liegt daran, klarzustellen, dass diese ,Geschichten‘ nicht der Wahrheit entsprechen und schlichtweg falsch sind!“ Was den Verkauf oder Nichtverkauf des vierfachen Weltmeisterpferdes Jarl betrifft, sagte Piet Hoyos den SN in Brunnadern: „Das Pferd ist verkauft. Der Verlust für den Islandpferdesport in Österreich groß.“
Lucia Koch schweigt sich zu alledem aus. Sie meint: „Ich kann es noch gar nicht fassen – Jarl und ich sind die neuen Vizeweltmeister im Viergangpreis. Zwar begannen wir im ersten Aufgabenteil, dem Arbeitstempo, noch etwas verhalten, dann aber flog mein Hengst förmlich um die Bahn.“
by Heinz Bayer Salzburg (SN). Sport / 12.08.2009 12.08.2009 "




Hannah Chmelik konnte ihre Erfolgsserie vom Feif Youth Cup 2008 in Brunnadern fortsetzten. Damals gab es Gold im SpeedPass (Foto) und Bronze in der Passprüfung. Nun holte sie sich in allen drei Bewerben, in denen sie an den Start ging, eine Medaille, Silber im Passrennen und Bronze im SpeedPass und der Passprüfung.




Nochmals herzliche Gratulation!

Noch bevor die WM in Brunnadern ausgeklungen ist, wurde schon freudig der nächsten Weltmeisterschaft 2011 in Österreich in St. Radegund entgegengeblickt. Die Homepage ist seit kurzem online und die Planungen sind schon voll am laufen. Ein solches Großevent muss perfekt organisiert sein und bedarf die Unterstützung zahlreicher Helfer. Die SN schrieb hier:

"Nächste WM in Österreich
2011 wird die nächste WM für Islandpferde stattfinden. Und zwar in St. Radegund (OÖ). Die SN sprachen mit Organisator Karl Piber.
Sportlich war die WM in Brunnadern beeindruckend. Was die Preise für Essen und Trinken betraf, gab es aber viele verärgerte Zuschauer. Piber: Bei uns wird die Preisgestaltung anders sein. Ein Veranstalter darf auch etwas verdienen, aber die Zuschauer dürfen sich nicht ausgenommen fühlen.
Kann man in der Phase der Vorbereitung mitarbeiten? Piber: Ja. Alle Infos gibt es unter www.islandpferde-wm.at. Bei der Veranstaltung selbst brauchen wir 500 Helfer. Ideengeber und Leute, die Sponsoren vermitteln können, sind jetzt schon herzlich willkommen.
Heba Sport / 12.08.2009 12.08.2009 "

A-Finale T1 Sonntag WM 2009

Zum Abschluss des spannenden Finaltages, holte sich Jóhann R Skulason den Weltmeistertitel im T1 zurück, hatte er doch 2007 durch ein verlorenes Eisen nicht die Möglichkeit seinen Titel von 2005 und 2003 zu verteidigen.




01: Jóhann R Skúlason [WC] [IS] - Hvinur frá Holtsmúla 1 mit 8.78
SLOW 8.0 - 8.0 - 8.0 - 8.5 - 8.5 = 8.17
LENG 8.5 - 9.0 - 8.5 - 9.0 - 9.5 = 8.83
FAST 9.0 - 9.5 - 8.5 - 9.5 - 9.5 = 9.33











02: Þórarinn Eymundsson [WC] [IS] - Kraftur frá Bringu mit 8.22
SLOW 8.5 - 8.0 - 8.5 - 9.5 - 9.0 = 8.67
LENG 8.5 - 8.0 - 8.5 - 8.0 - 7.5 = 8.17
FAST 8.5 - 8.0 - 7.5 - 8.0 - 6.5 = 7.83










03: Ásta D. Bjarnadóttir-Covert [US] - Dynjandi frá Dalvík mit 8.16
SLOW 9.0 - 8.5 - 9.0 - 8.0 - 9.0 = 8.83
LENG 7.5 - 7.5 - 8.0 - 8.0 - 9.0 = 7.83
FAST 8.0 - 7.5 - 8.0 - 8.0 - 7.5 = 7.83










04: Þorvaldur Á. Þorvaldsson [IS] - B-Moll (Moli) frá Vindási mit 7.72
SLOW 7.0 - 6.5 - 6.5 - 6.5 - 6.5 = 6.50
LENG 8.0 - 8.5 - 7.0 - 8.5 - 7.5 = 8.00
FAST 8.5 - 9.0 - 7.5 - 9.0 - 8.5 = 8.67











05: Hjalti Guðmundsson [SE] - Reynir frá Hólshúsum mit 7.56
SLOW 7.5 - 7.5 - 7.5 - 7.5 - 7.5 = 7.50
LENG 7.5 - 8.0 - 7.5 - 8.5 - 7.5 = 7.67
FAST 7.0 - 8.0 - 7.0 - 7.5 - 8.0 = 7.50









06: Uli Reber [DE] - Dröfn frá Litla-Moshvoli mit 7.44
SLOW 7.5 - 7.0 - 7.5 - 7.0 - 8.0 = 7.33
LENG 7.5 - 7.0 - 7.5 - 7.5 - 8.0 = 7.50
FAST 7.5 - 7.5 - 8.0 - 6.5 - 7.5 = 7.50

A-Finale T2 Sonntag WM 2009

Die junge Reiterin aus Norwegen, Tina Kalmo Pedersen, nahm mit ihrem Kolgrimur WM-Gold mit nach Hause. Der letzte Aufgabenteil, das Zügelüberstreichen, war wirklich weltspitze und wurde von den Richtern gleich vier mal mit 9,0 bewertet.








01: Tina Kalmo Pedersen [YR] [NO] - Kolgrimur från Slätterne mit 8.34
ANY 7.5 - 8.0 - 8.0 - 8.5 - 8.5 = 8.17
SLOW 7.0 - 8.0 - 7.0 - 6.5 - 7.5 = 7.17
NO R 8.5 - 9.0 - 9.0 - 9.0 - 9.0 = 9.00










02: Rúna Einarsdóttir Zingsheim [IS] - Freyr von Nordsternhof mit 8.29
ANY 8.0 - 7.5 - 8.5 - 7.5 - 8.0 = 7.83
SLOW 8.5 - 8.0 - 8.0 - 8.5 - 8.5 = 8.33
NO R 8.0 - 9.0 - 8.5 - 8.5 - 8.5 = 8.50










03: Sigurður Sigurðarson [IS] - Hörður frá Eskiholti II mit 7.34
ANY 8.0 - 7.5 - 7.5 - 8.0 - 8.0 = 7.83
SLOW 7.0 - 7.5 - 6.5 - 7.0 - 7.5 = 7.17
NO R 7.0 - 7.5 - 6.5 - 7.5 - 7.0 = 7.17










04: Yoni Blom [NL] - Týrson von Saringhof mit 7.29
ANY 7.5 - 7.5 - 7.5 - 7.0 - 7.5 = 7.50
SLOW 7.0 - 6.5 - 6.5 - 6.0 - 7.0 = 6.67
NO R 7.5 - 7.5 - 7.5 - 7.0 - 7.5 = 7.50










05: Dennis Hedebo Johansen [DK] - Albert frá Strandarhöfði mit 7.25
ANY 8.0 - 7.5 - 9.0 - 8.5 - 7.5 = 8.00
SLOW 8.0 - 8.5 - 7.5 - 8.0 - 8.0 = 8.00
NO R 6.0 - 7.5 - 6.5 - 7.0 - 6.0 = 6.50











06: Svenja Zbinden [CH] - Gaudi von Sommerberg mit 7.09
ANY 7.0 - 7.5 - 7.0 - 6.5 - 7.5 = 7.17
SLOW 6.5 - 7.5 - 6.5 - 6.5 - 7.5 = 6.83
NO R 7.0 - 7.5 - 7.0 - 6.5 - 7.5 = 7.17




SpeedPass 100m P2

Nach der Mittagspause ging es pünktlich um 13:15 Uhr mit dem SpeedPass P2 weiter. Hier sahen wir wieder unsere 3 Passreiterinnen für Österreich am Start:
Die junge Reiterin Hannah Chmelik mit ihrer Náttdís vom Eylershof. Die beiden hatten schon Silber im Passrennen und Bronze in der Passprüfung (jungen Reiter) nach Österreich geholt. Nun konnte sie im SpeedPass voller Euphorie an den Start gehen und erkämpfte mit dem zweiten Lauf prompt noch eine Bronzemedaille, Gratulation!




Liselotte Pritz und ihr Baugi vom Panoramahof hatten zwei solide Läufe und landeten mit einer Zeit von 8,26" auf Platz 18.



Mit etwas Druck ging die junge Reiterin Ida-Lena Zoglmann mit Kveikja frá Arnarstöðum an den Start, hatten die beiden doch in den bisherigen Passbewerben weniger Glück. Aber mit dem letzten Lauf waren die beiden wieder da, mit einer Zeit von 8.43" gab es schließlich Platz 6. Platz bei den jungen Reitern.



Die schnelle Dänin Tania Olsen löste mit dem knappen Vorsprung von 0,03'' den Weltmeister von 2007, Bergþór Eggertsson, ab. Eine wirklich knappe Entscheidung!






01: Tania H. Olsen [DK] - Sólon fra Strø 7.44"
1ST 7.44
2ND 8.05











02: Bergþór Eggertsson [WC] [IS] - Lótus van Aldenghoor 7.47"
1ST 0.00
2ND 7.47












02: Valdimar Bergstað [YR] [IS] - Orion frá Lækjarbotnum 7.47"
1ST 0.00
2ND 7.47










04: Melanie Müller [DE] - Bjarkar frá Þverá, Skíðadal 7.48"
1ST 7.48
2ND 8.58












05: Anna Skúlason [SE] - Lúta frá Dalbæ 7.55"
1ST 7.55
2ND 7.58